Ätherisches Lavendelöl (Lavendula Angustifolia Oil)
Ein Portrait
Lavendel hat einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen und gehört aufgrund dessen zu den Heilpflanzen die sehr vielseitig eingesetzt werden können. Heilpflanzenkundigen ist der Lavendel seit jeher als beruhigende und heilende Pflanze bekannt. Insbesondere das ätherische Lavendelöl, welches aus der ganzen Lavendelpflanze gewonnen werden kann, hat eine beeindruckende Wirkung. Heilkundige setzten es unter anderem bei Verbrennungen und Wunden aufgrund seiner schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkung ein. Natürlich kann es auch heute noch dafür genutzt werden, wenn man mit diesem Wissen vertraut ist. Seine Hemmwirkung gegen Pilze und Bakterien wurde inzwischen sogar in verschiedenen Studien nachgewiesen und auch für die entspannende Wirkung und die Reduzierung von mentalem Stress gibt es aktuelle Studien.
Zur innerlichen als auch äußerlichen Heilanwendung können die Lavendelblüten sowohl frisch als auch getrocknet verwendet werden. Für die innerliche Anwendung kann man sich aus den Blüten einen Teeaufguss zubereiten. Dieser beruhigt und entspannt und hilft dabei den Tag loszulassen. Um besser in den Schlaf zu finden, kann man den Tee beispielsweise abends trinken, bevor man ins Bett geht. Wer vor dem Schlafen gehen lieber keinen Tee trinken möchte, der kann ein wohltuendes Lavendelbad nehmen oder sich mit ätherischem Lavendelöl die Fußsohlen einreiben. Das entspannt auch wunderbar, vor allem bei Kindern funktioniert das großartig. Da habe ich schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Dafür 1-2 Tropfen Lavendelöl erst in den Handinnenflächen verreiben und dann die Fußsohlen, den Nacken und die Schläfen sanft mit dem Öl massieren.
Lavendelöl ist eines der wenigen ätherischen Öle, die pur auf die Haut aufgetragen werden können und auch für kleine Kinder verträglich sind. Dennoch gilt bei allen ätherischen Ölen, auch bei allgemein gut verträglichen, immer ein behutsamer Umgang. 1-2 Tropfen eines reinen ätherischen Öls sind bereits sehr intensiv. Jede Haut ist anders und reagiert unterschiedlich, deshalb bitte als Einsteiger immer langsam herantasten und an einer Stelle am Körper (nicht im Gesicht) die Verträglichkeit austesten. Wenn im Gesicht, dann nur mit entsprechender Erfahrung und viel Vorsicht. Direkten Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden. Menschen mit Neurodermitis oder anderen Hauterkrankungen sollten von der Verwendung des puren ätherischen Öls eher Abstand nehmen.
In der Naturkosmetik findet ätherisches Lavendelöl besonders bei entzündlicher und unreiner Haut seinen Einsatz und natürlich für den Duft eines Produktes. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen ist die Qualität des Öls entscheidend. Nur ein 100% naturreines Lavendelöl aus dem Echten Lavendel bietet die oben genannten vielfältigen Heilwirkungen. Häufig handelt es sich bei Lavendelöl um Hybrid-Lavendelöl (Lavendin) oder echtes Lavendelöl wird mit Lavendin oder mit anderen Ölen, z.B. Mandelöl, gestreckt. Dies spiegelt sich in der Regel im Preis wider und kann auch bei genauerem Hinsehen dem Etikett entnommen werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt es bei synthetischen Lavendelölen zu haben, denn diese können zu Kopfschmerzen und anderen Reaktionen führen. Sie werden unter dem Namen synthetisches Linalool und Linalylacetat geführt. Das ist oftmals irreführend, da Linalool ein natürlicher Bestandteil von ätherischem Lavendelöl ist und auch auf naturreinem Lavendelöl als kennzeichnungspflichtiges Allergen deklariert werden muss. In diesem Fall geht es jedoch um das synthetisch hergestellte Linalool.
Das 100% naturreine Lavendelöl in Bioqualität für Murmel Balm wird mit viel Liebe, Leidenschaft und Aufmerksamkeit von einem kleinen Familienbetrieb in Österreich angebaut und hergestellt.
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